View-Through Conversion

Eine View-Through Conversion wird gezählt, wenn ein Nutzer eine Anzeige gesehen, aber nicht darauf geklickt hat und innerhalb eines definierten Zeitraums dennoch eine Conversion ausgeführt hat, zum Beispiel einen Kauf oder eine Anmeldung.

Der Unterschied zur Click-Through Conversion liegt also im fehlenden Klick: Der Nutzer hat die Werbung wahrgenommen, ist einem anderen Weg zur Website gefolgt und hat dort konvertiert. View-Through Conversions werden häufig bei Display- und Videokampagnen gemessen, da diese auf Sichtbarkeit statt auf direkten Klick ausgerichtet sind.

Bei der Interpretation ist Vorsicht geboten: View-Through Conversions können zu einer Überschätzung der Anzeigenwirkung führen, da unklar ist, ob die gesehene Anzeige tatsächlich kausal für die Conversion war. Viele Werbetreibende gewichten sie daher geringer als Click-Through Conversions oder schließen sie aus dem primären Reporting aus.